Nach der Tagung ist vor der Tagung … Ein Rückblick auf #trinational 2021 und Vorstellung der neuen Socia Media Beauftragten der DGSA

Vor mittlerweile gut elf Wochen fand die trinationale Tagung der drei wissenschaftlichen Fachgesellschaften OGSA, SGSA und DGSA mit gleich drei Premieren statt: Zum ersten Mal länderübergreifend, zum ersten Mal digital und zum ersten Mal während der Corona-Pandemie. Für mich war es auch eine Premiere, zumindest in meiner neuen Funktion als Social-Media-Beauftragte der DGSA – 2018 war ich als dokumentierende Fotografin bei der DGSA-Tagung in Hamburg dabei. 2019 in Stuttgart hinter der Filmkamera bei der Serie „30 Jahre – 30 Köpfe“. Ich möchte in diesem Beitrag einen kurzen Rückblick auf die Tagung aus meiner Perspektive geben und mich gleichzeitig bei den Mitgliedern der DGSA vorstellen.

„Inspirierend/anregend“ sowie „Austausch“ und „Vernetzung“ – das waren häufig genannte Begriffe, die am Ende der Tagung #trinational2021 in der Umfrage über das Mentimeter unter über 1000 Teilnehmer:innen auftauchten. Sie fassen die zwei Tage meiner Ansicht nach gut zusammen und spiegeln wieder, was die Jahrestagung in diesem Jahr ausmachte.

Inspirierend/anregend

Bei der Eröffnung der #trinational2021 stellte eine der Vorstandsvorsitzenden Barbara Thiessen zu den technischen Herausforderungen der digitalen Tagung gleich zu Anfang fest: „Es hat auch Vorteile, Dinge mal anders zu machen als gewohnt, wir haben heute morgen die 1050. Teilnehmerin angemeldet.“ Das lag sicher auch daran, dass die Tagung trinational organisiert war. Und an dem digitalen Format. Es gibt sie, die Vorteile einer digitalen Tagung: Man kann in wenigen Sekunden Räume wechseln. Geschehen in mindestens einem Panel (in dem ich „saß“), in dessen digitalen Raum nicht mehr als 100 Teilnehmer:innen auf einmal passten – eigentlich kaum zu glauben, dass das ein Problem sein kann … So wurde schnell in einen „größeren“ digitalen Raum gewechselt und die Diskussion konnte weiter gehen.

Für das Social Media Team – meine Vorgängerin Michelle Mittmann unterstützte mich dankenswerter Weise während der Tagung – war das digitale Format auch ein Vorteil. Schnelle Raumwechsel vom Rechner aus und in die Panels schnuppern – ein Perspektivwechsel, der in Präsenz nicht möglich gewesen wäre. Aber es war auch herausfordernd, sich inhaltlich schnell auf ein anderes Panel umzustellen und einem anderen, spannenden roten Faden zu folgen.

Austausch

Die live Dokumentation einer Fachtagung auf drei Kanälen (Twitter, Instagram und Facebook) ist eine echte Herausforderung, wie ich feststellen durfte. Und ich bin froh, dass ich in diesem Jahr die Tagung im Team mit meiner Vorgängerin Michelle Mittmann begleiten konnte, in deren recht große Fußstapfen ich jetzt steige. Der Austausch in der Einarbeitungsphase mit ihr als PR-Profi war unheimlich hilfreich, denn ich komme nur über Umwege zu Social Media. Kurz zu meinem professionellen Hintergrund: Julia Kneuse, Anfang 40, selbständige Fotografin und Kommunikationsdesignerin und jetzt Bachelor-Studentin im 8. Semester Soziale Arbeit an der HAW in Hamburg. Parallel arbeite ich in der Beratung für geflüchtete Personen und als Tutorin an meiner Hochschule. Wer mehr über mich wissen möchte und/oder sich austauschen möchte, kann mir gerne schreiben unter socialmedia@dgsa.de. An dieser Stelle will ich auch einen kurzen Werbeblock einschieben für das Blog der DGSA, auf dessen Plattform Sie grade lesen: Dieses Blog soll kontinuierlich weiter gefüllt werden mit Inhalten: Mitglieder der DGSA und auch Externe können hier Themen setzen, die sie beschäftigen, Meinungen äußern und Debatten und Diskussionen anregen. Bei Interesse, schicken Sie mir gerne eine Nachricht mit Ihrer Idee.

Vernetzung

Zurück zur Tagung. Bereichernd fand ich die Beiträge der Teilnehmer:innen der Tagung, die sich auf Twitter, Facebook und Instagram tummelten und von der #trinational2021 berichteten. Davon lebt Social Media – es fand eine eine lebendige, abwechslungsreiche Vernetzung von Akteur:innen aus den unterschiedlichen Bereichen der Profession und Disziplin statt. So entstand zum Beispiel während der Tagung die Idee des Hashtags #sozialearbeittwitter, der für die Zukunft mit Inhalt gefüllt werden will.

Wohin ich es leider nicht geschafft habe, ist die „digitale Turnhalle“ – auch digital kann man nicht überall sein. War von Ihnen jemand dort und kann berichten? Für die Zukunft kann ich mir gut vorstellen, dass Jahrestagungen der DGSA in hybrider Form stattfinden könnten, also sowohl in Präsenz als auch in digitaler Form – also kein „entweder … oder“. Ich bin gespannt auf die Tagung im nächsten Jahr in Wiesbaden – ich hoffe, dass ich vor Ort dabei sein kann, denn in der Nähe von Wiesbaden bin ich aufgewachsen und habe mein erstes Studium absolviert. Ich freue mich auf eine gute Vernetzung!

Julia Kneuse | Fotografin, Kommunikationsdesignern (FH) und Bachelor-Studentin der Sozialen Arbeit (HAW Hamburg)